Besichtigung der Firma Trunz


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Am 7. November morgens um 8 Uhr trafen sich einige Mitglieder des SVU am Bahnhof Steck­born. Das Ziel war die Besichtigung der Firma Trunz in ihrem neuen Gebäude in Steinach und die Besichtigung der Firma envergate in Horn. Die Fahrt dorthin war allerdings recht kühl, da die Heizung im Kleinbus leider ausgefallen war. Somit waren alle froh endlich um 9:15 Uhr in das warme und sehr moderne Gebäude der Firma Trunz eintreten zu können.


Frau Andrea Trunz stellte uns in einem ausführlichen und sehr interessanten Vortrag ihre ver­schie­denen Geräte zur Wasseraufbereitung vor und zeige uns anhand vieler Bilder deren Ein­satz vor Ort. Einerseits bauen sie Geräte mit Ultrafiltration um Fluss-, See- oder Brunnenwasser zu reinigen und andererseits Geräte mit Umkehrosmose um Meerwasser, salzhaltiges Brunnen- oder Brackwasser zu entsalzen und zu reinigen. In beiden Fällen entsteht sauberes Trink­wasser. Die Geräte sind besonders energiesparend gebaut, damit sie in entlegenen Gebieten ohne Stromanschluss gut mit Photovoltaik und/oder Windenergie betrieben werden können.


Danach führte uns Herr Peter Wochele durch die Produktion und zeigte uns, wie die verschiedenen Geräte hergestellt werden. Anschliessend waren wir zu einem Apero eingeladen. Wir danken nochmals herzlich für die interessante Firmenbesichtigung. → www.trunz.ch


Besichtigung der Firma envergate


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Danach fuhren wir weiter nach Horn zur Firma envergate. Dort erwarteten uns drei der vier Gesell­schafter. Die Firma envergate hat sich zum Ziel gesetzt, die Stromerzeugung näher zum Verbraucher zu bringen d.h. zu dezentralisieren. Weiterhin möchten sie erneuerbare Energien ergänzen und damit mittelfristig Lösungen zur Energie-Autonomie anbieten.


Herr Bühler erklärte uns eindrücklich, was der Vorteil ihrer neuen Windkraftanlagen nach dem Vertikal-Achsen-Prinzip ist. Da der gesamte Flügel sich parallel zur Drehachse bewegt, bewegt sich der ganze Flügel überall gleich schnell. Dadurch entstehen keine Windgeräusche. Eine solche Windkraftanlage ist völlig ruhig und somit auch in Wohngebieten einsetzbar. Ausserdem wird durch eine kleine Flügel­ver­stellung im Laufe jeder Umdrehung der Wirkungsgrad deutlich höher als bei gleich grossen konventio­nellen Anlagen. Auch die Energie, die in Böen steckt, kann besser geerntet werden. Dadurch liefern diese Windkraftanlagen besonders bei schwachem und böigem Wind einen deutlich höheren Ertrag als konventionelle Anlagen gleicher Grösse. → www.envergate.com


Anschliessend an die interessanten Ausführungen genossen wir im Metropol in Arbon ein vorzügliches Mittagessen mit anregenden Gesprächen. Herzlichen Dank an Rémy Eck und den Solarverein für die Organisation dieser Besichtigungen.